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Oct. 1st, 2012

Und hier ist jetzt der dritte und letzte Teil der kleinen 'Tausend Mal'- Trilogie.


Tausend Mal … geliebt




Du bist erschöpft. Ich sehe es an deinen müden Augen, den harten Linien um deinen Mund und deinen fahrigen Bewegungen. Leider nimmst du mich nicht ernst, als ich dich darum bitte, eine Pause einzulegen. Erschöpfung kommt in deinem Wortschatz nicht vor. Immer weiter. Immer mehr. Niemals zugeben, dass du auch mal schwach bist. Du lebst in rasender Geschwindigkeit und ich kann nicht länger Schritt halten.

Im Grunde genommen ist dein Perfektionismus ja auch mit ein Grund, warum ich dich so sehr liebe. Du erwartest immer 100 Prozent und gibst sogar 200 Prozent. Bei allem. Ich bewundere dein Stehvermögen, deine Konsequenz und deinen Mut, deine Linie durchzuziehen. Aber es macht dich kaputt. Es macht UNS kaputt.

Wie oft habe ich dich schon gebeten, einen Gang runter zu schalten? Es endet meistens in einem Streit; eisiges Schweigen bestraft mich dann stunden- oder noch schlimmer tagelang. Was macht dich so sicher, dass ich deine Liebe nicht in Frage stelle? Denkst du, ich sehe tatenlos zu, wie du zu Grunde gehst? Was für ein Freund wäre ich, wenn ich dir nicht deutlich sage, dass etwas schief läuft? Aber immer öfter habe ich Angst dir zu sagen, es langsamer angehen zu lassen. Ich habe Angst, dich zu verlieren. An deine eigenen Ansprüche.

Du bist erschöpft. Und ich bin es auch. Es zehrt an mir ebenso wie an dir. Wir brauchen eine Pause. Ruhe. Erholung. Gemeinsamer Urlaub. Meine Kraft reicht nicht mehr für uns beide. Du bist ein Schatten deiner Selbst und ich bin der Schatten im Schatten des Schattens. Wie lange kann ich noch zusehen? Wie lange kann ich noch aushalten? Wann kommt der große Knall?

Wenn du dann liebevoll deine Arme um mich legst, mir dein warmer Atem in den Nacken pustet und du mir zärtliche Worte ins Ohr flüsterst, vergesse ich beinahe, dass dies nur ein kurzes Aufflackern unserer Liebe ist, die immer mehr in den Hintergrund tritt. Ich genieße jede Sekunde, die ich mit dir alleine verbringen darf und die dir die Kraft gibt, neue Energie zu tanken. Aber was ist mit mir? Woher soll ich die Kraft und Energie nehmen, dich auf den richtigen Weg zu bringen?


Ich sehne mich nach unserer Zweisamkeit. Nur du und ich. Zärtliche Berührungen. Liebevolle Worte. Lachen. Wann hast du zuletzt aufrichtig gelacht? Die kleinen Fältchen um deine Augen sind keine Spuren deiner Fröhlichkeit – sie sind Beweis für dein tatsächliches Alter, welches du nur zu gerne vor dir, vor mir und der Welt versteckst. Der Beweis dafür, dass dir alles zu viel wird.

Was ist aus unserer Freundschaft geworden? Du hast früher immer auf meinen Rat gehört, hast mich in deine Überlegungen mit einbezogen, mir das Gefühl gegeben, wichtig für dich zu sein. Jetzt aber habe ich das Gefühl, als wäre ich nur dein Anhängsel. Du nimmst meinen Rat nicht mehr an. Hörst mir nicht zu. Schenkst mir keine Aufmerksamkeit. Bin ich dir nicht mehr wichtig? Zählt ein Lover weniger als ein Freund? Ich bin jedoch beides. Lover und Freund. Dein Lebenspartner. Es ist UNSER Leben, welches du aufs Spiel setzt. Merkst du das denn nicht?


Ich liebe dich, daran wird sich nichts ändern. Aber ich habe Angst davor, dass meine Liebe nicht ausreicht, um dich auf den richtigen Weg zu führen, um dir zu zeigen, dass wir vor dem Abgrund stehen. Meine Liebe reicht nicht für uns beide. Das hat sie nie.

Du liebst mich, das weiß ich. Dafür brauche ich keine Beweise. Aber ich brauche DICH. Kein totes Wesen, keine leere Hülle. Irgendwo da drin steckt der Mann, in den ich mich verliebt habe. Lass ihn wieder raus. Verstecke ihn nicht länger.

Du bist erschöpft. Und ich bin am Ende meiner Kräfte.


Tausend Mal hab ich dir gesagt, dass ich dich liebe. Tausend Mal hast du mich geliebt.

Tausend und ein Mal wird es nicht geben.




ENDE
Hier ist der 2. Teil der "Tausend Mal"-Reihe...

Have fun





Tausend Mal geküsst




Heute ist ein besonderer Tag. Jeder Tag ist ein besonderer Tag, seit DU in mein Leben getreten bist. Wir kennen uns schon so lange und doch erst so kurz. Zuerst waren wir Freunde, wurden zu besten Freunden und schließlich zu einem Wir. Seit einem Jahr teilen wir nun Tisch und Bett.

Dieses Jahr war etwas Besonderes, etwas Einzigartiges. Unsere Freunde haben uns zu unserer Liebe beglückwünscht, sie freuten sich aufrichtig für uns. Aber es gab auch Neider und solche, die uns unser Glück nicht gönnten oder uns gar für abartig hielten. Wir versuchten das Positive zu genießen und ignorierten das Negative. Leider nicht immer erfolgreich.

Du leidest mehr darunter als ich. Du stehst mehr in der Öffentlichkeit als ich. Du hast mehr zu verlieren als ich. Manchmal warst du so verzweifelt, dass du UNS in Frage gestellt hast. Mehr als nur einmal standen wir kurz vor der Trennung. Nicht, weil wir uns nicht lieben, sondern weil wir mit unseren Mitmenschen ein Problem haben. Es ist schwierig, zueinander zu stehen, wenn man von verschiedenen Seiten angegriffen wird. Aber schließlich hat uns das nur enger zusammengeschweißt.

„Guten Morgen“ murmele ich leise an dein Ohr, küsse sanft die zarte Stelle darunter. Du brummst nur verschlafen und versuchst mich wie eine lästige Fliege wegzuscheuchen.

Ich lache und gebe nicht auf. Meine Lippen streifen zart über deinen Nacken, pusten sanft über deine weiche Haut. „Weißt du, was für ein Tag heute ist?“

Wieder nur leises Brummen.

Meine Zärtlichkeiten lassen nicht nach. Ich möchte dir zeigen, wie sehr ich es liebe, morgens neben dir aufzuwachen.

„Heute ist der 15. Oktober“ flüstere ich in dein Ohr und knabbere vorsichtig daran.

Diesmal entlocke ich dir ein heiseres Stöhnen.

„Weißt du, was vor genau einem Jahr war?“ hake ich nach, jetzt da ich langsam deine Aufmerksamkeit habe.

„Auch der 15. Oktober?“ wisperst du mit einem Lächeln auf den Lippen.

Zur Strafe beiße ich dir zärtlich in die Schulter, küsse die Stelle dann und wandere mit meinen Lippen bis zu deinem Mund hinauf, versiegel ihn mit dem meinen. Hungrig erwiderst du meinen Kuss. Endlich bist du richtig aufgewacht.

„Also, was war vor einem Jahr?“ fragst du schließlich, als wir atemlos den Kuss unterbrechen.

Muss ich dir das tatsächlich sagen? Weißt du es nicht? Ich denke, du weißt es, möchtest es aber von mir hören.

„Genau vor einem Jahr hast du an meine Tür geklopft“ murmele ich gegen deine Lippen, weil ich mich nach einem weiteren Kuss sehne.

„Ich habe oft an deine Tür geklopft“ erwiderst du, bevor deine Zunge meinen Mund erobert.

Und das ist die Wahrheit. Als mein bester Freund, warst du unzählige Male zu Gast in meinem Haus. Vor genau einem Jahr jedoch, war dein Klopfen anders: dringender, nach Hilfe rufend. Es war das Ende unserer Freundschaft. Aber der Beginn unserer Liebe.

„Du weißt genau, was ich meine“ empöre ich mich mit gespielter Entrüstung, obwohl eigentlich DU der Schauspieler bist, und schubse dich sanft aus dem Bett. Du lachst und zwinkerst mir zu.

„Ja, ich weiß genau was du meinst. Und darum hab ich auch eine Überraschung für dich.“

DAS lässt mich aufhorchen. Ich liebe Überraschungen. Ich richte mich im Bett auf und sehe dich erwartungsvoll an, strecke beide Arme nach dir aus, um dir zu signalisieren, dass du zu mir zurück ins Bett kommen sollst.

Aber du lässt mich zappeln, grinst mich frech an. An den Lachfältchen um deine wundervollen Augen kann ich sehen, dass du wirklich Spaß daran hast, mich auf die Folter zu spannen.

„Was ist es?“ erkundige ich mich und greife nach deinem Handgelenk, ziehe dich zu mir und überfalle dich mit unzähligen Küssen.

Lachend windest du dich unter mir, versuchst halbherzig mir zu entkommen. Aber ich weiß, dass dein Körper bereits auf mich reagiert. Ich spüre es. Ich fühle es. Ich sehe es.

Ich brauche keine Überraschung. Ich brauche nur dich. Deine Nähe. Es macht mich glücklich zu sehen, dass DU glücklich bist. Zu wissen, dass du mich liebst ist die größte Überraschung überhaupt.



ENDE

Sep. 25th, 2012

Nach langer, langer Zeit poste ich hier mal wieder eine Story von mir, die ich bereits vor einiger Zeit bei ff.de veröffentlicht habe. Es ist an der Zeit, dass ich mein Journal wieder aufleben lasse ... oder nicht? ;-)

Have fun.

A/N: Mit Absicht hab ich den Figuren in diesem Oneshot (der der erste einer kleinen Trilogie ist) keine Namen gegeben.


***


Tausend Mal berührt …



Warmes Licht taucht den Raum in sanften Schimmer, während draußen der eisige Wind harte Regentropfen gegen die Fensterscheibe peitscht. Noch ein oder zwei Grad kälter und der Regen wird in Schnee über gehen. Ich sitze auf der Couch und versuche durch das Wohnzimmerfenster nach draußen zu sehen, aber alles was ich erkennen kann ist mein eigenes, verzerrtes Spiegelbild. Die einsetzende Dunkelheit hat die herbstliche Landschaft verschluckt, so dass ich nur Schwärze erkennen kann.

Ich nippe vorsichtig kostend an meinem heißen Getränk, sehe zu wie der Dampf nebelartig die Luft erobert und schließlich im Nichts verschwindet. Meine kalten Hände umfassen dankbar die heiße Tasse, wärmen sich daran. Langsam schließe ich die Augen und lausche entspannt der Musik, die leise aus meiner kostspieligen Musikanlage dringt. Meine Atmung wird gleichmäßig und ruhig. Ich versinke in einer Welt zwischen Wachsamkeit und Schlaf, zwischen Traum und Wirklichkeit.

Hartnäckiges Klopfen an der Haustüre reißt mich aus dem wohligen Zustand des Halbschlafes. Es dauert ein paar Sekunden, bis mein Verstand auf die Unterbrechung der Stille reagiert. Leise grummelnd begebe ich mich zur Türe und öffne sie leicht verärgert.

DU stehst vor mir. Zitternd. Frierend. Klatschnass. Ohne ein Wort zu sagen, siehst du mich einfach nur flehend an. Ich kann an deinen geröteten Augen erkennen, dass du geweint hast. Ich halte die Türe weit auf, so dass du eintreten kannst. Meinem besten Freund würde ich niemals den Zutritt verweigern.

Du stehst verloren im Raum, tropfst meinen Teppich nass. Deine Kleidung klebt an deiner Haut, die Haare drängen sich dicht an deinen Kopf. Deine Schultern hängen herab, so als würde eine unendliche Last auf ihnen ruhen. Dein Blick sucht den meinen. Ich fühle mich hilflos; so habe ich dich noch nie gesehen. Du bist sonst so stark. So perfekt. Niemals zeigst du Schwäche. Aber in diesem Moment wirkst du wie ein verschrecktes Wild. Ich muss nicht fragen, was passiert ist. Ich sehe auch so, dass irgendetwas oder Jemand dich zu tiefst verletzt haben muss.

Du kennst dich in meinem Haus aus, als wäre es dein eigenes. Deshalb muss ich dir nicht erklären, wo du Handtücher und frische Kleidung findest. Während du im Badezimmer verschwindest, bereite ich dir heißen Kakao zu. Dein Lieblingsgetränk.

Meine Hose und Pullover sind dir viel zu groß. Du bist so dünn geworden in letzter Zeit. Deine Beine wirken wie dünne Streichhölzer – ich habe Angst, sie könnten brechen. Deine Wangenknochen stehen hervor, die Augen liegen in tiefen Höhlen. Dir geht es nicht gut. Dazu muss ich nicht mal dein bester Freund sein, um das zu erkennen.

Ich reiche dir die Tasse mit dem heißen Milchgetränk. Mit zitternden Händen nimmst du sie entgegen und trinkst dankbar einen kleinen Schluck, lässt dich neben mir auf dem weichen Sofa nieder. Schon seit vielen Jahren sind wir eng befreundet, ich kenne all deine Vorlieben und Abneigungen; kenne deine Stimmungsschwankungen und deine Launen. Ich weiß, wann ich dich bedrängen kann und wann ich besser abwarten sollte. Heute warte ich.

Noch bist du nicht bereit mir zu erzählen, was dir auf der Seele liegt. Vielleicht wirst du es auch nie sein. Im Augenblick genügt dir, dass du hier sein kannst und ich bei dir bin. Gemeinsam lauschen wir der angenehmen Hintergrundmusik, während wir unsere wärmenden Getränke konsumieren. Ich breite eine Decke über dir aus, da du noch immer zitterst und dein Körper völlig ausgekühlt ist. Du rückst näher an mich heran, um meine Körperwärme auszunutzen. Sanft lege ich einen Arm um deine viel zu schmalen Schultern, damit ich dir auf diese Weise Trost und Zuversicht spenden kann. Dein Kopf sinkt langsam gegen meine Schulter.

Schon oft habe ich dir einen Arm um die Schultern gelegt. Dich an mich gedrückt, Freude und Leid mit dir geteilt. Wir haben keine Angst vor Berührung. Niemals hatten wir dabei etwas anderes als Freundschaft im Sinn. Doch heute fühlst du dich anders an. Ich spüre, dass du bebst. Aber nicht mehr vor Kälte, denn der Kakao und die Decke haben dich gewärmt.

Langsam drehst du den Kopf und suchst nach meinem Blick. Deine ausdrucksstarken Augen ziehen mich magisch an. Sie sind noch leicht gerötet und ich erkenne darin die Trauer. Was geht nur in dir vor, mein Freund? Was ist geschehen?

Bevor ich diese Fragen stellen kann, haben deine Lippen meinen Mund versiegelt. Ich zucke erschrocken zusammen, halte jedoch die Position. Deine Lippen fühlen sich erstaunlich sanft und zart an. Das hätte ich nicht erwartet. Dein Beben geht auf mich über. Ich fühle nun was in dir vorgeht. Und ich weiß jetzt, was dich heute Abend zu mir geführt hat.

Tausend Mal habe ich dich schon berührt, aber nie dein Verlangen gespürt. Tausend und ein Mal musste ich dich berühren, um zu verstehen, dass ich das gleiche Verlangen habe.

Ich weiß nun, dass du das Ende unserer Freundschaft beweint hast.



ENDE

Liebes Tagebuch

Wieder mal nur ein kurzer Eintrag. Have fun :)


Von Bienchen und Blüm ... äh ... Wäscheständern

Liebes Tagebuch,

ich werde belagert. Von einer Biene. Von einer Scheiß-Biene, verdammt noch mal.
Schon seit Wochen.Oder vielleicht auch seit Jahren, wer kann das schon so genau sagen, denn eine Biene sieht doch aus wie die andere, oder?Jedenfalls dieses nervige kleine Tierchen bestimmt, wann ich meine Wäsche zum Trocknen aufhängen darf. Verflixt.

Schon im letzten Jahr fiel mir dieser kleine gestreifte Brummer auf, der immer wieder in ein enges Loch im rostigen Gestänge meines Wäscheständers auf dem Balkon schlüpfte. Und dieses Jahr wieder. Kann das die gleiche Biene sein? Vermutlich nicht, denn nur eine Königin hat eine Lebenserwartung von 2-5 Jahren. „Mein“ Bienchen ist aber eine fleißige Arbeiterin.

Ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, dass es nur EIN fliegendes Insekt ist, welches da immer rein und wieder raus schlüpft.Ich habe sie beobachtet. Heimlich. Und auch ganz offen. Also unheimlich. Sie lässt sich von mir nicht stören. Das Vieh wird nur etwas brummig, wenn ich es wage, den Wäscheständer für seine eigentliche Bestimmung zu missbrauchen - zum Wäsche aufhängen.Sie kommt an gesummt, umkreist den Ständer und quetscht sich durch das kleine, rostige Loch. Dabei zappelt sie mit ihren haarigen Hinterbeinchen, die dick mit Pollen ummantelt sind. Ihr ganzes Hinterteil ist eine einzige gelbe Pollenschicht. Das sieht sogar richtig niedlich aus. Dann dauert es eine halbe Minute und Bienchen kommt wieder raus, fliegt summend davon.

Was macht sie in MEINEM Wäscheständer?? Da sie alleine ist, kann sie da ja nicht viel drin machen. Außer ihre Pollen abstreifen. Aber wozu? Vielleicht tropft ja irgendwann Honig aus meinem Ständer?? Wehe ich habe irgendwann klebrige Wäsche! Dann werde ich das Loch zumachen. Jawoll.

Ich habe Bienchen den Namen Ennis verpasst. Warum? Ganz einfach. Weil sie ein Einzelgänger ist, genauso wie der einsame Cowboy aus "Brokeback Mountain". Nun gut, eine Biene die Pollen sammelt ist aber weiblich. Theoretisch ist sie jedoch eine Biene Maja. Aber wo ist dann Willi? Überhaupt ... Wie konnte das mit Biene Maja und Willi funktionieren? Die Drohnen werden doch nur zur Paarung gebraucht und sterben danach. (Ja, ich habe gegoogelt. Drohnen haben eine Lebenserwartung von 120 Tagen – ich war neugierig.)Wieso lebte Willi so lange an Majas Seite? War er impotent? Ups - ich schweife ab.

Sorry.Also, mein weiblicher Ennis summt fröhlich vor sich hin, quetscht sich mit strampelnden Beinchen in das kleine Loch, streift die Pollen ab und fliegt wieder davon, um fleißig und unermüdlich meinen Wäscheständer in eine riesengroße Polle zu verwandeln. Hatschi! Ich bin allergisch gegen Pollen.

Niesend hänge ich meine Wäsche auf.Ich mag Bienen. Wirklich. Sie sind nützlich und harmlos. Wann immer ich die Gelegenheit dazu habe, rette ich Bienen: wenn sie sich in meiner Wohnung verflogen haben, fange ich sie vorsichtig ein und setzte sie im Freien wieder aus. Wenn ich sehe, dass sie hilflos im Wasser um ihr Leben schwimmen, werfe ich ihnen einen Schwimmreifen - äh - ein Blatt zu, damit sie sich befreien können. Ich würde mich sogar als Bienenfreund bezeichnen. Aber ich lasse mir nicht diktieren, wann oder ob ich meinen Wäscheständer benutzen darf, himmelherrgottnochmal!!I

ch habe festgestellt, dass wenn ich den Ständer zuklappe, findet sie das Loch nicht mehr. Hilflos umrundet sie mit lautem Summen das Gestänge, sucht verzweifelt nach dem Einstieg - und findet ihn nicht. Ihr Brummen wird immer lauter, immer drängender. Und ich bekomme Mitleid. Also klappe ich den Wäscheständer wieder auf. Ennis umkreist ihn und quetscht sich freudig mit zappelnden Beinchen - die voller gelber Blütenpollen sind - in das Loch. Ich könnte schwören, sie hat triumphierend gegrinst und mir den Stinkefinger gezeigt.

Hatschi!

Gut, wenn es regnet kann ich meine Wäsche eh nicht aufhängen, sondern werde den Trockner im Keller in Gang setzen. Also kann Ennis an diesen Tagen in Ruhe Pollen in meinen Wäscheständer schaffen. Aber bei Sonnenschein bzw. trockenem Wetter gibt es regelmäßig ein Duell um den Ständer. Das Bienchen gibt mir deutlich zu verstehen, was es von meiner Idee, die Wäsche aufzuhängen hält. Brummend schießt sie auf meinen Kopf zu, dreht erst im letzten Moment ab und setzt zu einer neuen Runde an. Sie wirft mir praktisch den Fehde-Handschuh vor die Füße. Und ich dumme Nuss, hebe ihn regelmäßig auf. Was stets damit endet, dass ich den Wäscheständer zuklappe. Dann hat keiner gewonnen.
Ennis kann nicht in das Loch und ich kann keine Wäsche aufhängen. Unentschieden.

Mein Freund Jake hat sich das ein paar Wochen lang kopfschüttelnd mit angesehen und dann das getan, was ein Mann im Allgemeinen tut: nichts. Allerdings muss ich ihm zugestehen, dass er heute nun doch mit einer Lösung des Problems aufgewartet hat.

Auf meinem Balkon stehen jetzt ZWEI Wäscheständer. Einer für mich und einer für Ennis.

Danke Jake. Du bist mein Willi ... äh ... Held.

Funny ;)


PUT YOUR iPOD ON SHUFFLE AND PRESS FW FOR EACH QUESTION. USE THE SONG NAME TO ANSWER THE QUESTION.... 

How am I feeling today? 
I Hold On – Slash feat. Kid Rock *g*

Will I get far in life? 
T.N.T. – AC/DC

How do my friends see me? 
Whatever you want – Status Quo *laugh*

Where will I get Married? 
By The Way – Red Hot Chili Peppers (btw – I AM married *g*)

What is my best friend's theme song? 
Only God Knows Why – Kid Rock

What is the story of my life? 
Roll On – Kid Rock ;)

What was highschool like? 
Out in the cold – Tom Petty & The Heartbreakers  ^^

How can I get ahead in life? 
All We Are - Gotthard

What is the best thing about me? 
Green Gras Grows – Tim McGraw 

How is today going to be? 
Poison – Alice Cooper *rofl* thats true 

What is in store for this weekend? 
Mr. Nobody – Song from the Motion Picture `Mr. Nobody’

What song describes my parents? 
Wish You Were Here – Pink Floyd (Wow)

To describe my grandparents? 
Love´s A Loaded Gun – Alice Cooper (Huh??? I really love them)

How is my life going? 
Buddha For Mary – 30 Seconds To Mars 

What song will they play at my funeral? 
93 Million Miles – 30 Seconds To Mars *nothing to say*

How does the world see me? 
The Razor´s Edge – AC/DC (Iron Man 2) *oops*

Will I have a happy life? 
Vox Populi – 30 Seconds To Mars

What do my friends really think of me? 
Into The Great Wide Open – Tom Petty & The Heartbreakers *g*

Do people secretly lust after me? 

Good Old-Fashioned Lover Boy – Queen *rofl*

How can I make myself happy? 
Love is Free – Sheryl Crow *lol*

What should I do with my life? 
Flaming Star – The Boss Hoss

Will I ever have children? 
Cruzify The Dead – Slash feat. Ozzy Osbourne (OMG ^^)

What is some good advice for me? 
Superman Tonight – Bon Jovi *gg*

How will I be remembered? 
Follow me – Uncle Kracker

What is my signature dancing song? 
Cold Hearted Man – AC/DC

What do I think my current theme song is? 
Not Afraid – Eminem

What does everyone else think my current theme song is? 
Riding Horses – Gustavo Santaolalla Brokeback Mountain Soundtrack

What type of men/women do you like? 
Kings and Queens – 30 Seconds To Mars *roflpip*

The next time you stand up in front of a group of people, you'll say: 
The Devils Right Hand – Steve Earle Soundtrack Brokeback Mountain

Your favorite thing to say when drunk is: 
Nothing Left At All – Gotthard *lol*

Your message to the world: 
Free Loop - Daniel Powter

Your deepest secret: 
The Reason – Hubastank ^^

Your innermost desire: 
Crack The Shutters – Snow Patrol (didn´t know that *g*)

Somewhere in your wedding vows, you'll include: 
Boogie Woogie – Jerry Lee Lewis

On your deathbed, you'll whisper: 
I´m Gonna Be (500 Miles) – Proclaimers

Your friends say behind your back: 

Moonlight Serenade – Soundtrack Pirates of the Caribbean

You say behind your friends' back: 
Alibi – 30 Seconds To Mars *gg*

Your opinion of twitter: 
Alexander Graham Bell – The Sweet *g*

When you wake up in the morning, you mutter: 
Toxic – The Boss Hoss

If you found yourself lost on a desert island, you'd yell: 
Have a little Faith in me – Joe Cocker *g*

Right now, your feelings are: 
It´s A Jungle Out There – Randy Newman “Monk”  *ggg*

What's your excuse for reposting this bulletin?: 
Attack! – 30 Seconds To Mars *rofl*

Your farewell message to the readers of this bulletin: 

Hunter – 30 Seconds To Mars


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Liebes Tagebuch

 

Diesmal nur ein sehr kurzer Eintrag von Helen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir/ihr ;) Besser ein kleiner Eintrag, als gar keiner …

 

32. Eintrag

 

Liebes Tagebuch,

 

 

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Liebes Tagebuch


Helen wünscht euch allen Frohe Weihnachten :)

Liebes Tagebuch,

 

 

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Liebes Tagebuch


HELEN IS BACK  :)

Liebes Tagebuch,

 

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Since I´m not often on LJ you can find me at Twitter: http://twitter.com/krokomaus

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The Advocate´s Prosecutor II


Genre: m/m slash
Disclaimer: Die Personen dieser Handlung sind frei erfunden. Sie entstammen der Fantasie meiner Freundin (Greenwhitebobo) und mir (krokomaus). Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Jeder Fehler in der Handlung geht zu meinen Lasten, ebenso wie Rechtschreib- und Grammatikfehler (obwohl ich sie gerne auf Word schieben würde…) , da ich diese Story schreibe.
Summary: Die Fortsetzung zu The Advocate´s Prosecutor.  Wie geht es mit Mike und Rick weiter? Ist ihre Trennung endgültig? Wir werden sehen... Diesmal aus der Sicht von Rick Vallance.
Es wird keine regelmäßigen Updates geben. Ich schreibe nach Lust und Laune.
Feedback: Ja bitte !

Für Torry

The Advocate´s Prosecutor II

by Krokomaus

 

 

 

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